Kanton Luzern

Für 160 Steuermillionen pro Jahr genügen 3 Seiten über Nachhaltigkeit

Der Kanton Luzern plant, einen Teil der OECD-Steuer-Mehreinnahmen mit einem Innovationsbeitrag an die Wirtschaft zurückzugeben. Firmen müssen dabei minimale Nachhaltigkeitsvorgaben erfüllen. Eine Wirkung wird es trotzdem haben, sagt ein Experte.
Investieren Luzerner Firmen auch in Nachhaltigkeit, wie hier mit Solarpanels, können sie wohl bald Innovationsbeiträge erhalten.
Foto: Symbolbild: Boris Bürgisser

Hinter dem diskreten Namen «Weiterentwicklung Standortförderung» verbirgt sich eine millionenschwere Abstimmungsvorlage. Am 27. September befindet die Luzerner Stimmbevölkerung über ein Massnahmenpaket, das jährlich rund 300 Millionen Franken kosten wird. Regierung und Parlament wollen damit den Kanton attraktiv halten – trotz der OECD-Mindeststeuer und dank der Mehreinnahmen, die sie beschert. Grösste Massnahme ist der Luzerner Innovationsbeitrag (LIB). Mit rund 160 Millionen Franken pro Jahr sollen über den LIB Unternehmen unterstützt werden, die in Forschung, Entwicklung und Innovation investieren.

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