05.08.2025, 15:41 Uhr
updateAktualisiert: 16.09.2025, 16:49 Uhr
Veronika Rojek-Wöckner, Tim Jakob
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1933 war es eine kleine Sensation: Die Gotthard-Höchstspannungsleitung nahm ihren Betrieb auf – damals noch mit bescheidenen 150 Kilovolt. Heute transportiert sie mit 220 Kilovolt Strom von den alpinen Wasserkraftwerken Richtung Norden. Die rund 60 Kilometer lange Freileitung schlängelt sich spektakulär über das Hochgebirge und ist nach wie vor Teil der zentralen Nord-Süd-Stromachse der Schweiz. Ihre geplante Lebensdauer? 80 Jahre. Diese Grenze hat sie längst überschritten.
