F-35-Kampfjet

Fluglärm: Gemeinde Emmen fordert vom Bund 500'000 Franken pro Jahr

Die Einführung des F-35 sorgt in Emmen für dicke Luft. Die Gemeinde wünscht eine zusätzliche Entschädigung, der Bevölkerung scheint aber auch das nicht zu reichen.
Der F-35 sorgt in Emmen für hitzige Diskussionen. Im Bild ein Fangnetz auf dem Militärflugplatz.
Foto: Pius Amrein (13. 9. 2021)

Der Bund soll der Gemeinde Emmen jährlich 500'000 Franken zahlen – als Entschädigung für den Standortnachteil, den der Lärm des neuen Kampfjets F-35 ab 2032 mit sich bringen wird. Dies forderte die Emmer Gemeindepräsidentin Ramona Gut-Rogger (FDP) am Donnerstagabend an einer öffentlichen Infoveranstaltung. Die Mehrzweckhalle Oberhüslen war gut besucht: Rund 200 Emmerinnen und Emmer hatten sich hier versammelt, um den Ausführungen der Schweizer Armee, des Bundesamts für Rüstung Armasuisse und des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) zu lauschen. Schon vor der Veranstaltung war klar: Ihre Pläne lösen bei der Bevölkerung alles andere als Begeisterungsstürme aus.

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