Stadt Luzern

«Infame Unterstellungen» – Staatsanwalt zerpflückt die Verteidigung im VBL-Prozess

Von der «Märchenstunde» bis zur «Verschwörungstheorie»: Am letzten Prozesstag zur Subventionsaffäre flogen rhetorisch die Fetzen.
Der Staatsanwalt lässt kein gutes Haar an der Verteidigung der fünf angeklagten VBL-Mitarbeitenden.
Foto: Symbolbild: Patrick Hürlimann (12. 12. 2024)

Der Staatsanwalt musste sich am Mittwoch im VBL-Prozess so einiges anhören. Seine Anklageschrift sei «ausschweifend», aber gleichzeitig «inhaltsleer», monierten einzelne der fünf Verteidiger. Er habe den Kreis der Beschuldigten viel zu eng, ja sogar «willkürlich» gezogen. Weiter verstehe man gar nicht so genau, wer wann was getan haben soll und was den einzelnen Angeklagten konkret vorgeworfen werde. Was die Anwälte aber natürlich nicht davon abhielt, ihre Klienten detailliert zu verteidigen.

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