Nationale Abstimmungen

Ob- und Nidwalden verwerfen die Individualbesteuerung

Bei der Individualbesteuerung stimmen die beiden Kantone anders als die Schweiz. Zudem fiel eine Gemeinde auf.
Am Sonntag nutzten die Stimmberechtigten die letzte Gelegenheit zum Abstimmen und Wählen.
Foto: Matthias Piazza (Stans, 8. 3. 2026)

Die Abstimmung zur Individualbesteuerung lief nicht im Sinne von Nidwalden ab. Die Schweizer Stimmberechtigten stimmten der Vorlage zu. Wäre es nach Nidwalden gegangen, wäre das Bundesgesetz, das verlangt, dass künftig auch Verheiratete individuell besteuert werden, mit 57,6 Prozent abgelehnt worden. Sämtliche elf Nidwaldner Gemeinden legten ein Nein in die Urne. Den höchsten Nein-Stimmen-Anteil verzeichnete Dallenwil mit 67,2 Prozent. Auch in Buochs, Emmetten, Ennetmoos, Oberdorf und Wolfenschiessen lag die Ablehnung bei über 60 Prozent. Am meisten konnten sich die Hergiswiler Stimmberechtigten mit der Gesetzesänderung anfreunden, dies mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 49,4 Prozent.

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