Asylpolitik

Trotz schwerer Erkrankungen und Verfolgung ausgeschafft: Luzerner Fall wirft Fragen auf

Şinasi leidet an mehreren Erkrankungen und fürchtet politische Verfolgung in der Türkei. Trotzdem wird der 40-jährige Kurde im April in Luzern festgenommen und ausgeschafft. Unterlagen geben Einblick in die Tage vor seiner Rückführung.
Bei seiner Verhaftung wurde Şinasi mit Handschellen gefesselt und zu Boden gedrückt.
Foto: Symbolbild: Urs Flüeler/Keystone
Am 7. April 2026, kurz nach sechs Uhr morgens, hört ein Bewohner der Asylunterkunft im Kanton Luzern Gerangel und Schreie aus dem Nachbarzimmer. Şinasi, ein 40-jähriger kurdischer Asylsuchender aus der Türkei, ruft, er bekomme keine Luft. Wenig später wird er von der Polizei abgeführt ...

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