Statistik

Fast jeder siebte Arbeitslose im Kanton Luzern ist Akademiker

Ingenieure, Ärztinnen, Informatiker oder Juristinnen haben immer öfter Mühe, einen Job zu finden. Gründe sind gemäss dem Luzerner Sozialversicherungszentrum WAS wirtschaftliche Entwicklung und steigende Konkurrenz – auch von Maschinen.
Das Sozialversicherungszentrum WAS (Wirtschaft, Arbeit, Soziales) mit seinen RAV wird öfter von Akademikern aufgesucht.
Foto: Boris Bürgisser (Kriens, 8. 6. 2026)

Je höher der Bildungsabschluss, desto tiefer die Arbeitslosigkeit? Das gilt nicht mehr in jedem Fall. Zwar ist die Arbeitslosigkeit in jenen Berufsgruppen, die vergleichsweise tiefe Abschlüsse voraussetzen, noch immer am höchsten: 18,9 Prozent der Arbeitslosen waren Ende Juni dieses Jahres Hilfskräfte, 18 Prozent aus Dienstleistungsberufen und dem Verkauf. Aber an dritter Stelle folgen in der Statistik des Bereichs Wirtschaft und Arbeit (Wira) im Luzerner Sozialversicherungszentrum WAS bereits die Akademiker mit 15,1 Prozent. Damit hat fast jede siebte arbeitslose Person einen Abschluss auf Tertiärstufe in der Tasche.

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