Je höher der Bildungsabschluss, desto tiefer die Arbeitslosigkeit? Das gilt nicht mehr in jedem Fall. Zwar ist die Arbeitslosigkeit in jenen Berufsgruppen, die vergleichsweise tiefe Abschlüsse voraussetzen, noch immer am höchsten: 18,9 Prozent der Arbeitslosen waren Ende Juni dieses Jahres Hilfskräfte, 18 Prozent aus Dienstleistungsberufen und dem Verkauf. Aber an dritter Stelle folgen in der Statistik des Bereichs Wirtschaft und Arbeit (Wira) im Luzerner Sozialversicherungszentrum WAS bereits die Akademiker mit 15,1 Prozent. Damit hat fast jede siebte arbeitslose Person einen Abschluss auf Tertiärstufe in der Tasche.
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