Rückblende 1986: Der 16-jährige Josef Gwerder tuckert mit seinem zweirädrigen Töff durch die Zuger Gartenstadt. Vorne und hinten sind Kisten montiert – gefüllt mit Briefen und Zeitungen. In der Innentasche seiner Jacke die mit Tausenden Franken gefüllte Postgeldbörse. Eines ist klar: Fehler darf er sich keine erlauben. «Damals brachte ich den älteren Leuten ihre überlebenswichtigen AHV-Renten direkt nach Hause. Viele hatten noch kein Bankkonto», sagt der inzwischen 55-Jährige. Dieser Service ist bei der Post längst verschwunden. Doch fast vierzig Jahre später trägt Gwerder noch immer Briefe aus.
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