Klimaschutz

Zuger Gericht tritt auf Klage gegen Holcim ein – der Konzern lässt dies nicht auf sich sitzen

Die Kläger fordern vom Schweizer Zementkonzern Entschädigungen für erlittene Klimaschäden. Der Fall kann nun erstmals inhaltlich geprüft werden. Die Zuger Grünen begrüssen den Entscheid, während Holcim bereits ankündigt, in Berufung zu gehen.
Foto: LAURENT GILLIERON

Das Kantonsgericht Zug ist vollumfänglich auf die Klage von vier indonesischen Fischern und Fischerinnen gegen den in Zug ansässigen Baukonzern Holcim eingetreten. Das schreibt das Hilfswerk der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (Heks) in einer Mitteilung. Die Kläger von der indonesischen Insel Pari, deren Existenz durch steigende Meeresspiegel und zunehmende Überflutungen bedroht ist, fordern von Holcim eine Entschädigung für bereits erlittene Schäden, eine Beteiligung an notwendigen Flutschutzmassnahmen sowie eine schnelle und drastische Reduktion der weltweiten CO2-Emissionen des Konzerns.

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