Es sind Bilder, die bleiben: überflutete Keller, Strassen unter Wasser, beschädigte Häuser. Das Hochwasser von 2005 traf Ennetbürgen hart – und prägt den Umgang mit Naturgefahren bis heute. Gegen ein solches Jahrhundertereignis will sich die Gemeinde wappnen. Bereits 2006 liess sie eine Gefahrenbeurteilung erstellen und lancierte eine Vorstudie, um Defizite zu erkennen und zu beheben. Das daraus entstandene Vorprojekt wurde nach weiteren Unwettern sowie im Zuge der Revision der Nutzungsplanung und der Gefahrenkarten überarbeitet, wie Gemeinderat Andreas Kälin am Montagabend an der Informationsveranstaltung «Aktuelles aus Ennetbürgen» erklärte. Die verdichtete Bauweise im Siedlungsgebiet stellt eine weitere Herausforderung dar. Deshalb sei ein durchdachtes und hydraulisch genügend ausgebautes Netzwerk von Bächen und Kanälen notwendig, um grosse Wassermengen in den See abzuleiten.
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