Ennetbürgen

Ennetbürgen plant umfassenden Hochwasserschutz

Die Gewässer in und um Ennetbürgen standen am Montagabend im Zentrum einer Informationsveranstaltung – als Natur- und Erholungsraum, aber auch der Schutz vor Hochwasser.
Das Hochwasser 2005 sorgte im Siedlungsgebiet von Ennetbürgen für grosse Schäden.
Foto: Archivbild: Nidwaldner Zeitung (24. 8. 2005)

Es sind Bilder, die bleiben: überflutete Keller, Strassen unter Wasser, beschädigte Häuser. Das Hochwasser von 2005 traf Ennetbürgen hart – und prägt den Umgang mit Naturgefahren bis heute. Gegen ein solches Jahrhundertereignis will sich die Gemeinde wappnen. Bereits 2006 liess sie eine Gefahrenbeurteilung erstellen und lancierte eine Vorstudie, um Defizite zu erkennen und zu beheben. Das daraus entstandene Vorprojekt wurde nach weiteren Unwettern sowie im Zuge der Revision der Nutzungsplanung und der Gefahrenkarten überarbeitet, wie Gemeinderat Andreas Kälin am Montagabend an der Informationsveranstaltung «Aktuelles aus Ennetbürgen» erklärte. Die verdichtete Bauweise im Siedlungsgebiet stellt eine weitere Herausforderung dar. Deshalb sei ein durchdachtes und hydraulisch genügend ausgebautes Netzwerk von Bächen und Kanälen notwendig, um grosse Wassermengen in den See abzuleiten.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-