Kanton Luzern

Wenn Bienenluft zum Heilmittel wird: Inhalation soll Beschwerden lindern

Wer an Heuschnupfen oder Neurodermitis leidet, kann sich in Hellbühl mit Bienenstockluft behandeln lassen. Aus medizinischer Sicht ist das Vorgehen hierzulande weitgehend unbekannt und unerforscht.
Carmen Andermatt (kurze Haare) und Andrea Galanti betreuen Maria Ruiz und Beat Krummer beim Inhalieren der Bienenstockluft.
Foto: Boris Bürgisser (Hellbühl, 8. 6. 2026)

Einzelne Bienen schwirren vor dem Gebäude herum, das an einen Holzschuppen erinnert. Beim Vorbeigehen ist ein dumpfes Summen zu hören. Ein schmaler Weg um die Ecke führt zum Eingang der «Bienenstockluft Hellbühl». Hier steht nicht die Gewinnung von Honig im Vordergrund. Die Inhaberinnen Carmen Andermatt und Andrea Galanti nutzen die Insekten für eine besondere Behandlung. Seit 2022 bieten sie ein Inhalationsverfahren von Bienenstockluft an. Die Arbeit mit Menschen sind Andermatt als Pflegefachfrau und Galanti als Ärztin gewohnt.

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