Serie

Hingeschaut: Hausinschrift in der Zuger Gartenstadt – Das Böse wird niemals vergehen

Hausinschriften erzählen Geschichten von Glauben, Hoffnung – und manchmal auch von Neid und Hass. Ein Beispiel aus dem Zuger Quartier Gartenstadt zeigt, wie ein alter Sinnspruch bis heute zum Nachdenken anregt.
Die Inschrift am Haus Feldstrasse 7 in Zug – etwas Zynismus ist mit dabei.
Foto: Matthias Jurt
(Zug, 12. 3. 2026)

Sie gehören zu den populären europäischen Traditionen im Bereich der Wohnkultur: Die sogenannten Haussprüche oder Hausinschriften haben ab dem 15. Jahrhundert insbesondere im deutschsprachigen Raum Verbreitung gefunden, auch wenn die historischen Ursprünge dieses Brauchtums in vorchristliche Zeit zurückreichen. Damals handelte es sich jedoch vielmehr um Zeichen wie Pentagramme oder dreidimensionale Objekte wie Tierschädel, die zum Zweck der Abwehr von allerlei Ungemach an Fassaden oder über den Eingängen angebracht wurden.

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