Zentralschweiz

«Haben rund 300 Mandate überprüft»: BDO kappte alle Beziehungen zu russischen Firmen – mit Folgen

Der Unternehmensberater BDO gilt als Pulsmesser der hiesigen Wirtschaft. Im aktuellen Bericht heisst es, Firmen mache unter anderem die volatile Rechtslage zu schaffen. Insbesondere die Durchsetzung der Russland-Sanktionen habe sich als komplex erwiesen.
Peter Baumgartner, Leiter BDO Zentralschweiz, in der Luzerner Niederlassung.
Foto: Bild: Roger Grütter (13. 4. 2022)

Plötzlich ging es schnell. In einer bemerkenswerten Kehrtwende entschied der Bundesrat am 28. Februar 2022, vier Tage nach Kriegsbeginn in der Ukraine, die EU-Sanktionen gegen Russland doch noch zu übernehmen. Es war ein folgenschwerer Schritt, der nicht nur die helvetische Neutralitätsdebatte neu lancierte, sondern die Schweiz auch hinsichtlich der Umsetzung ebendieser Sanktionen immer wieder in Erklärungsnot brachte.

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