Stadt Luzern

Deshalb schwindet das Wasser im Gütschweiher so schnell

Die toten Fische im Gewässer erhitzen die Gemüter. Die Stadt Luzern erklärt, warum der Weiher besonders stark auf Trockenperioden reagiert.
Im Gütschweiher sind vergangene Woche zahlreiche Fische verendet. Mittlerweile ist der Wasserstand wieder etwas gestiegen.
Foto: Manuela Jans-Koch (Luzern, 5. 6. 2026)

Dass im Luzerner Gütschweiher illegal ausgesetzte Fische verenden, bewegt die Gemüter. Mittlerweile hat sich dank des Regens die Lage wieder etwas beruhigt. Der Wasserstand ist angestiegen, befindet sich aber «immer noch deutlich unter dem üblichen Niveau», wie Stefan Herfort, Bereichsleiter Natur- und Landschaftsschutz bei der Stadt Luzern, auf Anfrage schreibt. Ein Teil der toten Fische sei am Mittwoch «eingesammelt und entsorgt» worden. Im verbleibenden Wasser hätten etliche, kleinere Rotfedern überlebt. Ein Augenschein am Freitag zeigt, dass die Stadt bereits Infotafeln aufgestellt hat, um auf die «traurigen» Konsequenzen des Aussetzens von Fischen hinzuweisen.

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