Uri

Wie die Göscheneralp touristisch entdeckt wurde: Kost und Logis beim Älpler

Einst ein abgeschiedenes Bergtal, das nur zu Fuss erreichbar war, wurde die Göscheneralp im 19. Jahrhundert langsam zum Geheimtipp für Alpinisten und frühe Touristen. Statt Hotelkomfort gab es einfache Kost und Schlafplätze im Heu.
Die Versorgung der Göscheneralp erfolgte während Jahrhunderten auf dem Rücken – von Menschen und Maultieren.
Foto: Fotograf unbekannt/Sammlung MfK Bern.

Orte in der Schweiz, die mit eindrucksvollen Aussichten auf Berge und Seen aufwarten konnten, erlebten ab den 1830er-Jahren bis in die Belle Époque um die Jahrhundertwende einen enormen Tourismusboom. Für wohlhabende europäische Ferienreisende, welche die Alpenwelt erleben wollten, zählte die Zentralschweiz zu den exklusivsten Reisezielen Europas. Luxuriöse Hotelpaläste entstanden: auf dem Bürgenstock, in Engelberg und auf der Rigi zum Beispiel.

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