Ausstellung

Diese sprechenden Steine streiten um das Erbe des Reussgletschers

In der neuen «Arena der Steine» in Eschenbach wird Erdgeschichte anschaulich vermittelt. KI spielt dabei nur eine Nebenrolle.
Der Geopark erzählt spielerisch ein Stück Erdgeschichte, im Bild die Initianten Josef Bucher, Martin Lötscher und Urs Koch (v.l.) von der IG Archäologie Seetal.
Foto: Dominik Wunderli (Eschenbach, 27. 5. 2026)

Weil der Klimawandel den Golfstrom zusammenbrechen lässt, kommt es zu Stürmen und extremer Kälte, die halbe Welt liegt unter Schnee und Eis begraben. Diese Klimakatastrophe ist zum Glück fiktiv – und liess vor rund 20 Jahren im Blockbuster «The Day After Tomorrow» die Kinokassen klingeln. Der Film veranschaulicht, wie es in unserer Gegend noch bis in die Spätphase der letzten Eiszeit vor rund 20'000 Jahren ausgesehen hat. Eine Hunderte von Metern dicke Eisschicht bedeckte grosse Teile der Zentralschweiz. Gletscher aus den Alpen wälzten sich als mächtige Eisströme ins Mittelland und brachten Felsbrocken, Steine und Sand mit sich. Als sie geschmolzen waren, hinterliessen sie eine bunte Sammlung an Steinen.

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