Das Gebiet Fürigen war lange landwirtschaftlich geprägt, ehe die Hotellerie das Bild bestimmte. Mit dem Strandbad in der Harissenbucht und der Standseilbahn erlebte das Hotel seine Blütezeit. Bereits vor 50 Jahren existierten Pläne für eine Überbauung mit Wohnhäusern, die jedoch nicht umgesetzt werden konnten. Damalige Bundesbeschlüsse zur Raumplanung schrieben vor, das landschaftlich exponierte Gebiet durch einen Gestaltungsplan zu schonen. So entstanden die ersten zweigeschossigen Einfamilienhäuser. Eine Änderung des kantonalen Baugesetzes 1988 erlaubte eine Verdoppelung der Ausnützung. In der Folge entstanden bis zu viergeschossige Häuser. Ab den 1970er-Jahren setzte der Niedergang der Hotellerie ein. 2008 wurde die Bahn stillgelegt, zwei Jahre später schloss auch das Hotel. Damit stellte sich die Frage nach einer neuen Nutzung. Ein Hotelbetrieb war aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr tragfähig. Ein Restaurant an dieser einmaligen Aussichtslage sollte jedoch weiterhin für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.
Gemeindeversammlung befasst sich mit dem Fürigen-Projekt
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