Versteckte Zentralschweizer Perlen

Vom Leimhersteller zum Pionier in der Medizin: Dieses Luzerner Unternehmen macht Knochen zu Gold

Geistlich kämpft mit Zöllen, Preisdruck in China und einem starken Schweizer Franken. Das Wolhuser Medizinaltechnikunternehmen sucht darum neue Wachstumsfelder.
Das Knochengranulat in einer Glasflasche. Auf dem Bild: Miriam Kessler, Leiterin der Unternehmenskommunikation, und Cornel Imhof, Produktionsleiter bei Geistlich.
Foto: Dominik Wunderli (Wolhusen, 19. 5. 2026)

«Ohne Schere und Geistlich kann man nicht arbeiten», soll der Schweizer Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt einst gesagt haben. Bei Letzterem handelt es sich nicht um eine groteske Metapher, sondern um den auf tierischen Knochen basierenden Geistlich-Leim «Konstruvit», der den Grundstein für die heutige Firma legte. Das familiengeführte Wolhuser Medizinaltechnikunternehmen hat sich in der 175-jährigen Geschichte stark gewandelt, allerdings nie von den Knochen verabschiedet.

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