Sprachunterricht

Abschaffung des Frühfranzösisch? Luzerner Regierung winkt ab

Der Regierungsrat will keine Insellösung und wartet auf Entscheide auf nationaler Ebene. Trotzdem hält er fest, dass Luzerner Lernende im Französisch unterdurchschnittlich abschneiden.
Wie weiter mit dem Frühfranzösisch? Die Luzerner Regierung wartet ab.
Foto: Symbolbild: Ralph Ribi

In Luzern lernen Schülerinnen und Schüler ab der dritten Klasse Englisch und ab der fünften Französisch. Doch das Frühfranzösisch sorgt in immer mehr Kantonen für Diskussionen. Auch in Luzern: SVP-Kantonsrat Stephan Dahinden (Doppleschwand) hat letztes Jahr ein Postulat eingereicht. Geht es nach ihm, soll Französisch in die Oberstufe verschoben werden. Er begründet dies damit, dass viele Kinder mit drei Sprachen in der Primarschule überfordert seien. Und unter der zusätzlichen Sprachlast würden oft die grundlegenden Kompetenzen in Deutsch und Mathematik leiden, wie jüngste Stellwerktests belegen.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-