Betrug in Risch

Sie gaben an, Falschgeld aus dem Verkehr zu ziehen – und erbeuteten 16'000 Franken

In einem Betrugsfall der besonderen Art wurde eine Rischerin um eine beträchtliche Summe Bargeld erleichtert. Bestraft wurde bislang nur ein Gehilfe.
Um angebliches Falschgeld ginge es ihnen, sagten zwei Bankmitarbeiter einer Rischerin. Dabei hatten sie selbst eine falsche Identität.
Foto: Symbolbild: Keystone

Es begann mit einem Anruf der Raiffeisenbank: Gleich zwei Bankmitarbeiter kontaktierten im letzten Herbst Barbara D.* mehrfach auf ihrer Festnetznummer. Sie baten die Kundin D. um Hilfe: In der Raiffeisenbank sei Falschgeld im Umlauf, Barbara D. könne dazu beitragen, dieses ausfindig zu machen. Und zwar indem sie 15'000 Franken von ihrem Raiffeisen-Konto abhebt und den Mitarbeitern telefonisch die Seriennummer der Banknoten mitteilt.

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