Geschieden oder arbeitslos und ausgesteuert – die Ombudsfrau des Kantons Zug, Bernadette Zürcher, schildert in ihrem Jahresbericht 2024 die Schicksalsgeschichten zweier Männer, die keinen festen Wohnsitz mehr haben, weil sie sich die Wohnungspreise in Zug nicht mehr leisten können. Sie leben auf einem Campingplatz und im Wohnmobil auf dem Parkplatz eines Freundes, dürfen sich nicht in der betreffenden Standortgemeinde anmelden und verlieren dadurch ihre politischen Rechte. Dennoch müssen sie an ihre ehemalige Wohngemeinde Steuern bezahlen, bis sie einen neuen Wohnsitz begründen können.
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