Interview

«Rega versucht, medialen Druck zu erzeugen»: Genossenschaft kämpft weiter um den Flugplatz Kägiswil

Die Flächenfliegerei kämpft in Obwalden ums Überleben. Thomas Geissdörfer, Präsident der Flugplatzgenossenschaft Obwalden und Swiss-Pilot, befürchtet, dass die Rega im Wettstreit um den Flugplatz mit öffentlichem Druck Einfluss nimmt auf die Behörden.
Thomas Geissdörfer, Präsident der Flugplatzgenossenschaft Obwalden, möchte alle juristischen Hebel in Bewegung setzen, um auf dem Flugplatz Kägiswil bleiben zu können.
Foto: Manuel Kaufmann (Kägiswil, 20. 2. 2026)

Der Flugplatz Kägiswil wird aktuell von verschiedenen Fluggruppen benutzt, die gemeinsam als Flugplatzgenossenschaft Obwalden (FGOW) auftreten. Doch die Zukunft ist unsicher. Für einen rechtskonformen Betrieb versucht die FGOW seit Jahren, den ehemaligen Militärflugplatz in ein ziviles Flugfeld umzunutzen. Das Verfahren wird vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) koordiniert und von Bund und Kanton als ungewiss eingestuft, weil Zustimmungen der Landeigentümer im Flugplatzperimeter nicht erbracht werden konnten. Gleichzeitig startete die Rega einen Planungsprozess für ihren neuen Hauptsitz in Kägiswil. Das Interesse am gleichen Standort sorgt für Reibungen. In einem Interview mit dieser Zeitung sprach Rega-CEO Ernst Kohler ausführlich über seine Pläne. Jetzt äussert sich FGOW-Präsident Thomas Geissdörfer.

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