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Nicht nur Kunstwerk, sondern auch Mahnmal: Ferdinand Gehrs Malerei in Zug als Kunstführer

Ferdinand Gehrs Fresken in der Kirche Bruder Klaus sorgten einst für einen Skandal. Heute gelten sie – zusammen mit weiteren Auftragswerken in Zug – als bedeutendes Kulturdenkmal. Ein frisch gedruckter Kunstführer rückt das Zuger Gehr-Erbe in ein neues Licht.
Vernissage im «Epizentrum» des «Oberwiler Bilderstreits»: Das Autorenteam Michael van Orsouw und Elisabeth Feiler-Sturm zeichnet für den Inhalt des Kunstführers verantwortlich. Der leitende GSK-Redaktor Markus Andrea Schneider (rechts) würdigte die gelungene Arbeit.
Foto: Jakob Ineichen (Oberwil, 10. 3. 2026)

Die 1950er-Jahre waren eine Dekade der Umbrüche in mehreren Bereichen der Gesellschaft. Progressive Geister der Erneuerung standen denjenigen gegenüber, die am «Altbewährten» festhielten. Einen besonders deutlichen Wandel durchliefen die verschiedenen Kunstgattungen. Formensprachen fanden in drastischer Reduktion neue Ausdrucksweisen, die Tendenz ging vom Traditionell-Figürlichen über zum Abstrahierend-Experimentellen.

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