Fangewalt

Luzerner Sicherheitsdirektorin Ylfete Fanaj: «Gefragt sind Massnahmen, die wirksam sind und funktionieren»

Der Gegenvorschlag zur Fangewalt-Initiative wirke zahnlos, kritisiert die Mitte. Die zuständige Regierungsrätin widerspricht: Der Kanton setze den Hebel dort an, wo er direkten Einfluss habe.
Die Luzerner Justiz- und Sicherheitsdirektorin Ylfete Fanaj ist vom Gegenvorschlag zur Fangewalt-Initiative überzeugt.
Foto: Pius Amrein (Luzern, 1. 9. 2025)

Wie kann die Gewalt rund um Heimspiele des FC Luzern am besten eingedämmt werden? Mit ID-Kontrollen und verbindlichen An- sowie Abreisekonzepten, verlangt die Mitte. Deren Initiative überzeugt die Luzerner Regierung nicht. Justiz- und Sicherheitsdirektorin Ylfete Fanaj hat darum kürzlich einen Gegenvorschlag präsentiert. Dieser sieht unter anderem mehr Videoaufnahmen vor, um Einzeltäter besser auszumachen (wir berichteten). Nachdem das Kantonsparlament Teile der Mitte-Initiative für ungültig erklärt hat, wird es im kommenden Frühling den Gegenvorschlag beurteilen.

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