Kanton Zug

Sein Büropartner hängt im Fall drin: PUK-Experte Oberholzer gerät in die Kritik

Der renommierte Strafrechtler Niklaus Oberholzer wurde von der PUK im «Fall Oberägeri» als Experte beigezogen. Nun wird seine eigene Unvoreingenommenheit in Frage gestellt. Ein am Verfahren beteiligter Anwalt sieht die Integrität der PUK weiter bedroht.
Spitzname Doktor No: Der ehemalige Bundesrichter Niklaus Oberholzer gilt als Mann für die heissen Polit-Fälle.
Foto: Michael Buholzer/Keystone

Nur wenige Monate nachdem die Zuger PUK im «Fall Oberägeri» (siehe Box) ihre Arbeit aufgenommen hatte, wurde sie selbst zum Gegenstand von Kontroversen. So ist bekannt geworden, dass gegen mehrere ihrer Mitglieder Befangenheitsvorwürfe im Raum stehen, gegen fünf von insgesamt fünfzehn PUK-Mitglieder gab es Ausstandsbegehren. Nach monatelanger Funkstille teilte die PUK an einer Medienkonferenz Ende März mit, dass nach ihrer Auffassung keine Ausstandspflichten bestünden. Ebenfalls informierte die PUK, dass sie zwei externe Experten beigezogen habe: den emeritierten Staatsrechtsprofessor Giovanni Biaggini und den ehemaligen Bundesrichter Niklaus Oberholzer.

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