Luzern hat ein tierisches Problem. Wegen der vielen Rinder, Säue und Hühner ist die Landwirtschaft im Kanton für 26 Prozent der Treibhausgas-Emissionen verantwortlich – schweizweit sind es rund 16 Prozent. Gleichzeitig ist Fleisch aus einheimischer Produktion bei den Konsumenten sehr gefragt. Und die Luzerner Landwirte erzielen rund 70 Prozent ihres Einkommens aus der Tierhaltung, wie dem aktuellen kantonalen Planungsbericht Klima und Energie zu entnehmen ist. Darum überrascht es nicht, dass Massnahmen zur direkten Regulierung der Tierbestände mit Zertifikaten oder Lenkungsabgaben am Widerstand der Bäuerinnen und Bauern gescheitert sind.
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