Obwalden

«Es ist ein Irrglaube, dass man mehr Luft hat, wenn die Denkmalpflege weniger Kompetenzen hat»

Der Obwaldner Denkmalpfleger Peter Omachen zieht sich ins zweite Glied zurück. In seiner Amtszeit hat er erlebt, wie sich die Denkmalpflege gewandelt hat. 
Peter Omachen vor dem Bildungs- und Kulturdepartement in Sarnen. 
Foto: Bild: Philipp Unterschütz (Sarnen, 15. 11. 2023)

Nach über 22 Jahren zieht er sich schrittweise zurück. Leise und diskret. Peter Omachen, der langjährige Obwaldner Denkmalpfleger, hat im Sommer sein Amt an Nachfolger Roman Brunner übergeben. Bis Ende 2024 arbeitet er noch 20 Prozent als wissenschaftlicher Mitarbeiter und bereitet unter anderem Schutzpläne vor oder bearbeitet Beitragsgesuche. Die von ihm angestrebte Pensenreduktion sei für ihn genau richtig, erzählt der 59-Jährige. «Es ist wie nach einem feinen Menü, ich bin angenehm gesättigt. Ich hätte aber nicht von einem Tag auf den anderen ganz aufhören können, schliesslich habe ich Obwalden in all den Jahren sehr lieb gewonnen», sagt der Luzerner, dessen Pensum als Denkmalpfleger 80 Prozent umfasste. Sein 20-Prozent-Pensum als Dozent an der Hochschule Luzern, Technik & Architektur übt er weiter aus.

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