Zentralschweiz

Ertrinken trifft vor allem ältere Männer – warum?

Jedes Jahr sterben in der Zentralschweiz mehr als vier Menschen durch Ertrinken. Die Statistik zeigt, wen es trifft.
Schwimmbojen erhöhen die Sicherheit, ersetzen aber nicht die richtige Selbsteinschätzung.
Foto: Pius Amrein (Luzern, 15. 7. 2026)

Wer an tödliche Ertrinkungsunfälle denkt, hat meist Kinder vor Augen. Tatsächlich stehen sie im Zentrum vieler Präventionskampagnen. Ein Blick auf die von der SLRG erhobenen tödlichen Unfälle in offenen Zentralschweizer Gewässern zeichnet jedoch ein anderes Bild: Von den 66 Opfern, die zwischen 2012 und 2025 in der Zentralschweiz ertranken, waren 55 Männer. Die meisten Unfälle ereigneten sich im Kanton Luzern (23), gefolgt von Zug (19) und Schwyz (10). In Uri und Obwalden wurden je sechs Todesfälle registriert, in Nidwalden zwei.

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