Religion

Wie sich eine Tradition im Laufe der Zeit veränderte

Zahlreiche Kinder in Nid- und Obwalden empfingen erstmals die Eucharistie. Gleichzeitig verändert sich die Bedeutung der Erstkommunion zunehmend.
Erstkommunions-Kinder auf dem Weg in die Pfarrkirche St. Peter und Paul Stans.
Foto: Filmstudio Robert Fischlin (Stans, 26. 4. 2026)

An den vergangenen Wochenenden durften die katholischen Nid- und Obwaldner Schulkinder zum ersten Mal das Sakrament der Eucharistie empfangen. «Diese jahrhundertealte Tradition der Erstkommunion ist für die Kinder ein wichtiger Schritt in ihrem religiösen Leben, denn mit dem Empfang des heiligen Brotes, der Hostie, wird der Glaube bekräftigt und die Gemeinschaft mit Gott vertieft», erklären Sandra Fresa und Kerstin Wesner, zwei Katechetinnen der Pfarrei Stans und Leiterinnen der Erstkommunion im Kanton. «Bis ins Mittelalter erhielten sogar Säuglinge nach der Taufe die Kommunion», erzählen sie weiter. «Die feierliche Erstkommunion, wie man sie heute kennt, entstand ab dem 17. Jahrhundert und verbreitete sich auch in der Schweiz.»

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