Festival

«Sommerklänge»: Ensemble Astera lässt Spätromantik aufleben

Aus einer Studienfreundschaft wurde das Ensemble Astera. Im Rahmen der «Sommerklänge» 2026 bewies das Quintett mit Werken von Foerster, Klughardt, Szervánszky und Dvořák, wie lebendig Spätromantik auf Blasinstrumenten klingen kann.
Kammermusik im Hotelsaal: Das Ensemble Astera gab Bläserquintette aus dem 19. und 20. Jahrhundert zum besten.
Foto: Jan Ericsson (Zug, 26.7.2026)

Das «Ensemble Astera» bildete sich 2019 als Freundschaft im gemeinsamen Studium an der Musikhochschule Lausanne. Durch das ganze Programm spielte man in der Besetzung Coline Richard (Flöte), Yann Thenet (Oboe), Moritz Roelcke (Klarinette), Gabriel Potier (Horn) und Jeremy Bager (Fagott). In gleicher Weise überzeugten alle Mitwirkenden durch individuelles Können wie durch sicheres Zusammenspiel. Um die für solche Gruppen oft notwendigen Bearbeitungen möglichst zu vermeiden, konzentrierte man sich auf die Musik von der Spätromantik bis zur Gegenwart. Erst um die Mitte des 19. Jahrhunderts waren die Blasinstrumente technisch so weit ausgereift, dass ein freies Spiel über alle Tonarten etwa im Sinne eines Streichquartetts möglich wurde.

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