Geschichte und Gegenwart

Die Engelberger Buchenwald-Kinder 1945/46: Ein Zeitzeuge berichtet im Talmuseum

Vom Konzentrationslager ins «bezaubernde Bergstädtchen». Ein Zeitzeuge berichtet.
Drei jüdische Flüchtlingskinder vor dem Hotel Central in derjenigen Kleidung, mit der sie in Engelberg eintrafen. Für die Reise in die Schweiz wurde das genommen, was vor Ort auffindbar war. Von links: eine US-Uniform, eine KZ-Häftlingskleidung und eine Mischung aus deutschen Uniformen.
Foto: Lisa Meyerlist, Staatsarchiv Luzern, PA 1374/508

Als die deutschen Konzentrationslager in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs durch die Alliierten aufgelöst wurden, zeigte sich ein Bild des Schreckens. Langsam wuchs die Erkenntnis, dass alleine über sechs Millionen Juden im Holocaust ermordet worden waren. Für die Überlebenden war die Zukunft meist ungewiss. Nicht zuletzt für viele Kinder, die praktisch sämtliche Verwandten verloren hatten. Jüdische Organisationen, vor allem aus den USA und der Schweiz, versuchten zu helfen und zu vermitteln.

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