Engelberg

Fixe Beschneiungsanlagen sollen Langlaufspass garantieren

Auch die Loipen im Tal spüren den Klimawandel. Engelberg will sich nun dagegen wappnen.
Langlaufen in Engelberg soll auch künftig möglich sein.
Foto: Engelberg-Titlis Tourismus/zvg

Auf über 40 Kilometern Loipen können die Langläuferinnen und Langläufer in Engelberg ihrem Hobby frönen - auf drei Höhenlagen: Im Tal, auf der Gerschnialp und auf Trübsee. Doch das Langlaufvergnügen wie auch das weltbekannte Skispringen sind gefährdet, wie die Gemeinde Engelberg schreibt. Im Talboden sei Schnee in den vergangenen Jahren nicht mehr selbstverständlich gewesen. Dies dürfte sich in Zukunft mit dem fortschreitenden Klimawandel noch verschärfen. Temporäre Beschneiungsanlagen und die im Winter 2023/24 erstellte Snowfarminganlage im Gebiet Eienwäldli würden künftig nicht mehr ausreichen. Es brauche eine fest installierte Lösung. «Ohne Beschneiung der Loipen kann das Langlaufen in Dorfnähe nicht gesichert werden», schreibt der Gemeinderat. Dabei sei der Langlaufsport für den Tourismusort immer wichtiger. Die mögliche zurzeit diskutierte Olympia-Kandidatur mit Engelberg als Austragungsort der nordischen Disziplinen unterstreiche die Bedeutung des Langlaufsports für Engelberg zusätzlich.

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