Politik

Elf Luzerner lancieren nationale Volksinitiative gegen Lobbyisten in Bundesbern

Eine Gruppe rund um den früheren Krienser Einwohnerrat Roland Schwizer will den Einfluss von Lobbyisten im eidgenössischen Parlament beschränken. Die Frist für die Sammlung der benötigten 100’000 Unterschriften läuft bereits.
Volksvertreterin oder gut bezahlter Lobbyist? Parlamentsmitglieder unterhalten sich in der Wandelhalle des Bundeshauses in Bern.
Foto: Symbolbild: Peter Klaunzer/Keystone

«No Lobbying». So heisst eine eben gestartete eidgenössische Initiative, in der ganz viel Luzern steckt. Hinter dem Volksbegehren stehen nämlich ausschliesslich Luzerner und Luzernerinnen aus der Stadt und Agglo, und der Text erinnert Politinteressierte sofort an den «Fall Damian Müller». Der FDP-Ständerat aus Hitzkirch wurde im vergangenen Frühjahr bekanntlich deshalb nicht Verwaltungsratspräsident des Luzerner Kantonsspitals, weil er zu stark verbandelt war mit der Gesundheitsbranche. Kritisiert wurden dabei auch seine Rollen in Bern als Präsident der ständerätlichen Gesundheitskommission und als gleichzeitiges Mitglied mehrerer Organisationen in der Gesundheitsbranche.

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