Heinrich Danioth

Ein Brief von Heinrich Danioth beleuchtet dunkle Urner Vergangenheit: «Wüstes Intermezzo wegen einer Hakenfahne»

Durch ein neues Buch von Reto Gamma sind Machenschaften von Nazi-Sympathisanten in Uri während des Zweiten Weltkriegs wieder ans Tageslicht gelangt. Ein wieder aufgetauchter Brief von Künstler Heinrich Danioth unterstreicht die Darstellungen der verworrenen Zeit.
Heinrich Danioths undatierter Entwurf für eine Karikatur in der Satirezeitschrift «Nebelspalter».
Foto: Quelle: Staatsarchiv Uri

Anhand von Akten aus kantonalen und nationalen Archiven rekonstruiert der ehemalige Urner SP-Landrat Reto Gamma in seinem Buch «Die Nazis vom Schächenwald» akribisch die Machenschaften einiger Urner Nazi-Sympathisanten während des Zweiten Weltkriegs. Etliche Mitglieder der Gruppe arbeiteten in der ehemaligen Munitionsfabrik Altdorf (MFA) und trafen sich wöchentlich in Attinghausen. Von diesen Zusammenkünften in einem Wirtshaus wusste ein Grossteil der Urner Bevölkerung; auch Heinrich Danioth.

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