Ukraine

«Für viele sind die Treffen eine Art Heimat geworden»: Wie ein Adligenswiler Ukrainern eine Verschnaufpause verschafft

Wiederholt reist Simon Greuter in die Ukraine, wo er Kurse für Binnenflüchtlinge und traumatisierte Personen anbietet. Auch mit Psychologen arbeitet er zusammen.
Der Adligenswiler Simon Greuter (3.v.r) reist wiederholt in die Ukraine, wo er verschiedene Kurse und Treffen abhält.
Foto: zvg

Der Krieg in der Ukraine dauert nunmehr dreieinhalb Jahre. Das sind mehr als rund 1280 Tage Gewalt, Angst und Tod. Aber es sind ebenso viele Tage voller Widerstand und Zusammenhalt. Das stellt auch Simon Greuter (51) fest. Bereits von 2017 bis 2019 hatte Greuter in der Ostukraine ein Netzwerk von Selbsthilfegruppen auf die Beine gestellt. In kleinen Gruppen, in «selbststärkenden Gemeinschaften», sollen die Teilnehmenden Erlebtes verbalisieren: ein Schritt auf dem Weg zur Verarbeitung von schwierigen Erfahrungen und traumatischen Erlebnissen. «Integrative Community Therapy» nennt sich dieser Ansatz. Seit dem Beginn des offenen Angriffskriegs im Jahr 2022 war Greuter mehrmals vor Ort. Bereits seit Jahrzehnten ist er in Entwicklungs- und Friedensprojekten in Osteuropa und Zentralasien tätig.

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