06.07.2026, 05:00 Uhr
updateAktualisiert: 06.07.2026, 06:06 Uhr
Noah Sigrist
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Von aussen ist das Drop-in der Luzerner Psychiatrie kaum erkennbar, ein unauffälliges Wohngebäude im Bruchquartier. An diesem Mittwochmorgen warten zwei Männer darauf, hinter die fensterlose Tür gelassen zu werden. Sie rauchen Zigaretten, sind in ihre Gedanken vertieft. Es ist kurz vor 8 Uhr. Im Inneren des Drop-in ist es angenehm kühl und ruhig, etwas Beissendes liegt in der Luft. Hier werden Opioid- und Mehrfachabhängige ambulant abgeklärt und betreut. Zweimal täglich können sie im Rahmen ihrer Behandlung Medikamente wie Methadon beziehen oder im sicheren Umfeld Heroin spritzen.
