Verkehrsbetriebe Luzern

«Dieses ständige Verkehrschaos war vor viereinhalb Jahren noch eine Ausnahme» – eine Busfahrerin erzählt

Gehupe, schlecht gelaunte Passagiere und nicht endender Stau: Eine Busfahrt durch die Luzerner Innenstadt ist stressig. Wie gross der Zeitdruck für Busfahrerinnen und -fahrer wirklich ist, zeigt sich bei einer Fahrt durch Kriens, Luzern und Emmenbrücke.
Auf der VBL-Reportage ist unsere Zeitung unterwegs mit der Busfahrerin Amela Fazlic Kanzoski.
Foto: Patrick Hürlimann (Luzern, 18. 12. 2024)

Es ist ein kalter Mittwochabend, halb sechs Uhr. Die Strassen sind heillos verstopft. Autofahrerinnen und -fahrer werden ungeduldig – es entsteht ein Medley aus heulenden Hupgeräuschen. Doch nützen tut es alles nichts. Auf der Maihofstrasse fährt auch der Einer nur im Schritttempo. Im Inneren des Trolleys wird das Hupkonzert durch gereizte Seufzer der Buspassagiere ergänzt. Mit sechzehn Minuten Verspätung trifft der Bus in Kriens ein. Wir steigen aus – nur um einige Minuten später bei Fahrdienstmitarbeiterin Amela Fazlic Kanzoski von den Verkehrsbetrieben Luzern (VBL) ins nächste Fahrzeug zu steigen.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-