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Kriens

Diese Vereinigung hat schon viel für Krienser Sportklubs geleistet – Anstoss zur Gründung vor 50 Jahren gab eine TV-Show

Seit 1971 setzt sich die Vereinigung Krienser Sportorganisationen (VKS) für sportliche Anliegen ein. Am Wochenende wird gefeiert.

Eigentlich wollte die Vereinigung Krienser Sportorganisationen (VKS) letztes Jahr ihr 50-Jahr-Jubiläum feiern. Doch Corona machte einen Strich durch die Rechnung. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Die VKS holt den Anlass nun am Sonntag, 18. September, nach. Geplant ist um 15.30 Uhr ein Benefizkonzert der Organistin Claudia Hirschfeld im Schappe Kulturquadrat, wie die VKS mitteilt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind aber erwünscht und eine Reservation empfohlen (weitere Infos auf vks-kriens.ch).

Die Gründungsgeschichte der VKS ist nicht ganz alltäglich: «Am 22. Juli 1971 hatte der Gemeindeammann Heinrich Wachter die Vertreter der Krienser Sportvereine ins Hotel Pilatus eingeladen, um das Interesse bei den Präsidenten für die Fernsehsendung ‹Spiel ohne Grenzen› abzuklären», schreibt VKS-Präsident Fredi Stalder. Bei dieser TV-Show traten einst europaweit Teams aus verschiedenen Gemeinden gegeneinander an. Die Krienser Bewerbung für eine Teilnahme sei zwar nicht erfolgreich gewesen, doch die VKS blieb bestehen. Heute gehören ihr 26 Sportorganisationen an.

Vereinigung engagiert sich auch politisch

In den ersten Jahren sei es vor allem darum gegangen, die Zusammenarbeit der Sportvereine zu fördern und Termine der Vereine zu koordinieren; speziell jener, die die neue Sportanlage Kleinfeld benutzen, so Stalder. Seit 1972 organisiert die VKS zudem die Empfänge von Krienser Sportlerinnen und Sportlern, die an internationalen Wettkämpfen Erfolge erzielen konnten.

Auch politisch engagiert sich die VKS, 1974 etwa für den Bau einer Tennisanlage. So sei möglich geworden, dass die damalige Gemeinde Kriens dem Tennisklub das Blattig-Terrain im Obernau zu einem günstigen Preis im Baurecht abgab. 1978 wurde mit einer Motion im Einwohnerrat die erste Sportstättenplanung angeregt. 2005 habe sich die VKS dafür eingesetzt, «dass die Hallenbenutzungsgebühren für die Vereine noch auf tragbarem Niveau festgelegt und nicht um 10 bis 15 Prozent angehoben wurden». Auf Initiative der VKS sei 2010 die Sportkommission ins Leben gerufen worden. Diese unterstütze den Stadtrat «in allen Fragen, die den Sport und dessen Umfeld betreffen».

Die VKS beteiligt sich an Planungsprozessen, etwa für den Bau von Sportstätten oder das städtische Sportanlagenkonzept. 1999 rief sie die Sportlerinnen- und Sportlerehrung ins Leben. «Seither wurden im Schloss Schauensee auf Vorschlag der VKS durch die Gemeinde rund 50 Einzelsportler und 8 Teams aus 24 Sportarten geehrt», so Stalder.

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