«Die Bauten von Durrer Architekten wirken selbstverständlich, als wären sie schon immer da gewesen. Ihre Komplexität erschliesst sich erst auf den zweiten Blick», schreibt Peter Omachen, der ehemalige Obwaldner Denkmalpfleger, im Buch, das den beiden Luzerner Architekten mit Obwaldner Wurzeln gewidmet ist. Die beiden Cousins Daniel (1973) und Reto Durrer (1976) würden sich oft von der Architekturgeschichte inspirieren lassen, was sich besonders gut an der Schulanlage Sachseln zeige. «Wie es für die historische Streusiedlung charakteristisch ist, sucht sich jeder Baukörper seine eigene präzise Stellung im Gelände. Während die Schrägstellung des alten Schulhauses vor allem durch seine Ausrichtung nach Süden begründet war, orientieren sie die beiden Neubauten in erster Linie an ihrer Umgebung.»
Weiterlesen?
Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.
