Ammoniak schädigt Ökosysteme und belastet durch die Bildung von Feinstaub auch die Gesundheit von Mensch und Tier. Darüber herrscht inzwischen ein so breiter Konsens wie bei der toxischen Wirkung von Autoabgasen. Weniger bekannt ist, woher die Ammoniakemissionen stammen, nämlich zu 90 Prozent aus der Landwirtschaft. Innerhalb der Landwirtschaft ist die Tierhaltung mit einem Anteil von etwa 93 Prozent hauptverantwortlich für das Entweichen von Ammoniak in die Luft. Wer den Ausstoss reduzieren will, konzentriert sich also am besten auf die Tierhaltung – konkret auf das Rindvieh, das bei den Tieren mit einem Anteil von 77 Prozent für die höchsten Emissionen sorgt.
Weiterlesen?
Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.
