Landwirtschaft

Die erste Kuh-Toilette der Schweiz wird in einem Luzerner Stall installiert

Mit einer Erfindung aus Holland können Luzerner Bauern schädliche Ammoniakemissionen im Kuhstall verringern. Die «Cow Toilet» hat aber noch andere Vorteile.
Im nagelneuen Laufstall von Andrea und Franz Röösli in Hellbühl stehen die beiden schweizweit ersten «Cow Toilet»-Boxen. Sie werden demnächst in Betrieb genommen.
Foto: zvg

Ammoniak schädigt Ökosysteme und belastet durch die Bildung von Feinstaub auch die Gesundheit von Mensch und Tier. Darüber herrscht inzwischen ein so breiter Konsens wie bei der toxischen Wirkung von Autoabgasen. Weniger bekannt ist, woher die Ammoniakemissionen stammen, nämlich zu 90 Prozent aus der Landwirtschaft. Innerhalb der Landwirtschaft ist die Tierhaltung mit einem Anteil von etwa 93 Prozent hauptverantwortlich für das Entweichen von Ammoniak in die Luft. Wer den Ausstoss reduzieren will, konzentriert sich also am besten auf die Tierhaltung – konkret auf das Rindvieh, das bei den Tieren mit einem Anteil von 77 Prozent für die höchsten Emissionen sorgt.

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