Kinder, die sich auf Spielplätzen vergnügen, Inlineskater, die durch die Lüfte springen, und lachende Menschen, die durch einen Stadtpark flanieren. Dann ein plötzlicher Szenenwechsel – zerstörte Gebäude, Leichen, die Strassenzüge säumen, weinende Kinder. Kommentarlos spielt der Vize-Bürgermeister von Mariupol, Sergeiy Orlov, den einminütigen Film ab, der das ukrainische Leid in seiner ganzen Tragödie widerspiegelt. Für Orlov steht ausser Frage: «Mariupol wurde in ein archaisches Zeitalter zurückgeworfen.»
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