Ukraine

Der Vize-Bürgermeister von Mariupol in Luzern: «Wir wurden in ein archaisches Zeitalter zurückversetzt»

Heute vor drei Jahren begann der Angriff auf die Ukraine. Kaum eine Stadt hat unter der russischen Zerstörungswut so stark gelitten wie Mariupol. Der Vize-Bürgermeister und eine ehemalige Bewohnerin erzählen, wie sie den Tag erlebten.
Mariupol wurde weitgehend zerstört.
Foto: zvg

Kinder, die sich auf Spielplätzen vergnügen, Inlineskater, die durch die Lüfte springen, und lachende Menschen, die durch einen Stadtpark flanieren. Dann ein plötzlicher Szenenwechsel – zerstörte Gebäude, Leichen, die Strassenzüge säumen, weinende Kinder. Kommentarlos spielt der Vize-Bürgermeister von Mariupol, Sergeiy Orlov, den einminütigen Film ab, der das ukrainische Leid in seiner ganzen Tragödie widerspiegelt. Für Orlov steht ausser Frage: «Mariupol wurde in ein archaisches Zeitalter zurückgeworfen.»

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