Es sind schwindelerregende Zahlen, mit denen sich das Luzerner Kriminalgericht am Donnerstag beschäftigt hat. Verhandelt wurde über einen 46-jährigen Luzerner, dem die Staatsanwaltschaft Betrug, Veruntreuung, Urkundenfälschung, Unterlassung der Buchführung, Drohung und Nötigung vorwirft. Laut Anklageschrift wurde der Beschuldigte seit 2018 laufend betrieben. Per September 2023 hätten sich bei ihm Betreibungen von über 1,9 Millionen Franken und offene Verlustscheine über knapp 0,5 Millionen Franken angehäuft. Gleichzeitig soll der Schweizer ein monatliches Nettoeinkommen von 15'000 Franken erzielt haben.
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