Wirtschaftsdelikt

Corona-Betrug: Luzerner soll den Behörden über 500'000 Franken abgeknöpft haben

Ein 46-Jähriger mit Millionenschulden fälschte zahlreiche Urkunden und verkaufte Autos, die ihm gar nicht gehörten. Nun droht ihm eine Gefängnisstrafe von 5,5 Jahren.
Ein Geschäftsführer aus Luzern scheint sich während der Pandemie in ein Gewirr aus Lügen und Schulden verstrickt zu haben.
Foto: Symbolbild: Manuela Jans-Koch

Es sind schwindelerregende Zahlen, mit denen sich das Luzerner Kriminalgericht am Donnerstag beschäftigt hat. Verhandelt wurde über einen 46-jährigen Luzerner, dem die Staatsanwaltschaft Betrug, Veruntreuung, Urkundenfälschung, Unterlassung der Buchführung, Drohung und Nötigung vorwirft. Laut Anklageschrift wurde der Beschuldigte seit 2018 laufend betrieben. Per September 2023 hätten sich bei ihm Betreibungen von über 1,9 Millionen Franken und offene Verlustscheine über knapp 0,5 Millionen Franken angehäuft. Gleichzeitig soll der Schweizer ein monatliches Nettoeinkommen von 15'000 Franken erzielt haben.

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