Social Media

Im Namen Gottes auf Instagram – Was macht Christfluencer so attraktiv?

Christliche Influencerinnen und Influencer ziehen Tausende Followerinnen und Follower an. Die Inhalte, die sie auf Social Media verbreiten, sind teils problematisch. Gerade deshalb sollten auch die Kirchen dort präsent sein.
Sarah Vecera engagiert sich für eine Kirche ohne Rassismus, Tim Lahr für eine queerfreundliche Kirche.
Foto: Bilder: Instagram Screenshots

«Die wichtigste Aufgabe in diesem Leben ist es, eine Seele für Jesus Christus zu gewinnen», sagt Miro Wittwer in einem Instagram-Video. Er nennt sich selbst «von Gott berufener Evangelist und Unternehmer». Wittwer postet Videos über seine Bekehrung, seine Missionierungstätigkeit in Trams und bewirbt seine Coaching-Seminare für christliche Unternehmerinnen und Unternehmer. Er verbreitet aber auch homophobe Aussagen, etwa dass Homosexualität für Gott ein Gräuel sei. Mit 23'500 Followern auf TikTok und 27'400 auf Instagram ist Wittwer der bekannteste Schweizer Christfluencer.

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