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Hingeschaut: In der Nachfolge Petri – Hans von Matt und seine «tradition clavium» in Cham

Der Chamer Friedhof erhielt seine heutige parkähnliche Beschaulichkeit vor allem in den 1950er- und 1960er-Jahren. Ein besonderes Kleinod ist das Priestergrab mit einer Figurengruppe des Nidwaldner Bildhauers Hans von Matt. Es zeigt ein zentrales biblisches Motiv.
Das Priestergrab in Cham, Figurengruppe von Hans von Matt
Foto: Andreas Faessler (Cham. 29.1.2026)

Der Chamer Friedhof hat seine heutige Beschaulichkeit mit einladender, lockerer Begrünung hauptsächlich im Zuge einer sanften Umgestaltung in der zweiten Hälfte der 1950er-Jahre erhalten. Bis dahin hatte sich die gesamte Anlage hinsichtlich Gräberanordnung und Bepflanzung deutlich strenger und klar durchrhythmisiert präsentiert. 1962 wurde zudem das Friedhofsreglement revidiert, das unter anderem eine flexiblere und individuellere Gestaltungsweise der einzelnen Grabmäler und dafür verwendeter Materialien zuliess.

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