Cham

Sechs Felder, fünf «Geheimnisse» – und ein Wink nach Einsiedeln

Farbige Scheiben wie ein erzähltes Gebet: Das Chorfenster der Andreaskapelle in Cham verdichtet fünf Geheimnisse des Rosenkranzes zu farbintensiven Szenen – präzise komponiert von einem bedeutenden Glasmaler.
Die ersten zwei der fünf Geheimnisse des freudenreichen Rosenkranzes.
Foto: Andreas Faessler
(Cham, 29. 1. 2026)

Unter der Kapelle St. Andreas in Cham finden wir frühmittelalterliche Bauzeugnisse, die zu den ältesten im heutigen Kanton Zug gehören. Die Mauerrelikte datieren ins 9. Jahrhundert und gehören zu einer Vorgängerkirche der bestehenden Kapelle aus dem Jahr 1488. Ohnehin ist die Andreaskapelle ein historisches Juwel, vereint sie doch mehrere Epochen unter einem Dach. Zu den jüngsten Ausstattungsmerkmalen gehören die Glasgemälde in den Fenstern – drei im Kapellenschiff und drei im Chor. Sie alle stammen vom Obwaldner Maler Albert Hinter (1876-1957). Die in den Fenstern des Schiffs und den seitlichen Chorfenstern eingesetzten Rechteckscheiben zeigen biblische Motive, die dem heiligen Andreas gewidmet sind. Sie sind 1944 entstanden.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-