Verkehr

Bypass-Deal zwischen Kanton und Stadt Luzern wirft Fragen auf

Die Stadt Luzern gibt ihren Widerstand gegen den Autobahn-Bypass auf – im Gegenzug verspricht die Kantonsregierung auf mehreren Abschnitten Busspuren. Die SVP verweist auf verworfene frühere Pläne. Der Kanton spricht von unterschiedlichen Projekten.
Mehr Platz für Busse und Velos in Luzern ist ein erklärtes Ziel von Kanton und Stadt.
Foto: Symbolbild: Boris Bürgisser

Wie kann das jetzt plötzlich möglich sein? Das fragen sich derzeit mehrere kantonale Verkehrspolitiker. Hintergrund ist ein Deal zwischen dem Luzerner Stadtrat und der Kantonsregierung. Die Stadt Luzern lässt die Beschwerde gegen das Autobahnprojekt Bypass fallen. Dafür sichert der Regierungsrat in einer gemeinsamen Vereinbarung zu, dem öffentlichen Verkehr in zwei Etappen mehr Platz einzuräumen. Konkret werden unter anderem auf der Pilatusstrasse (Haltestelle Kantonalbank bis Pilatusplatz), Zürichstrasse, Alpenstrasse, am Schweizerhofquai (Abschnitt Löwenplatz bis Schwanenplatz) und auf der Haldenstrasse (Haltestelle Haldensteig bis Haltestelle Luzernerhof) Bus- respektive sogenannte Umweltspuren für Bus und Velo geprüft.

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