Schon am Auslandschweizerplatz in Brunnen zeigt sich, worum es an diesem Nationalfeiertag geht. Nach einem unangenehmen Regenschauer reisst der Himmel doch wieder auf, die Sonne übernimmt das Ruder und mit jedem Schiff strömen Hunderte Menschen Richtung Rütli. Auf dem Perron mischen sich Deutsch, Französisch, Italienisch und viele weitere Sprachen. Neben Wanderkleidung und Fussballtrikots fallen Trachten aus allen Regionen der Schweiz ins Auge. Dazwischen leuchten die blau-roten, reich bestickten Wyszywanki aus der Ukraine. Unterschiedlicher könnten die Kleidungsstile kaum sein – der Stolz, sie zu tragen, scheint derselbe.
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