Klinik St. Anna Luzern

«Angst ist eine schlechte Begleiterin» – so läuft die neue Brustkrebsvorsorge im Kanton Luzern ab

Die ersten Frauen haben am Montag im Rahmen des neuen kantonalen Vorsorgeprogramms eine Mammografie machen lassen. Wir haben eine von ihnen begleitet.
Romana Goette, Fachärztin für Radiologie an der Klinik St. Anna, und Charlotte Scheuber vor dem Mammografie-Gerät.
Foto: Patrick Hürlimann (Luzern, 3. 8. 2026)

Nachdem Charlotte Scheuber T-Shirt und BH ausgezogen hat, stellt sie sich vor das Mammografiegerät. Eine Radiologiefachfrau positioniert zuerst ihre rechte Brust auf einer speziellen Auflage. Dann senkt sie von oben eine Plexiglasplatte ab, bis die Brust für die Aufnahme komprimiert ist. Der Druck richtet sich nach der Beschaffenheit des Brustgewebes. Nach wenigen Sekunden erscheint das Bild auf einem Bildschirm. Danach wird die linke Brust auf die gleiche Weise untersucht. Anschliessend wird das Gerät gedreht, um von beiden Brüsten zusätzlich je eine schräg-seitliche Aufnahme zu machen. Nach rund zehn Minuten ist die Untersuchung beendet und die 54-Jährige darf sich wieder anziehen.

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