Kanton Zug

«Zutiefst enttäuscht»: Zuger Regierung zögert bei Brustkrebs-Früherkennung – das stösst auf Unverständnis

Die Zuger Regierung will kein Früherkennungsprogramm für Brustkrebs einführen – zumindest vorerst nicht. Für Kritik sorgen vor allem die Daten, auf die sich der Kanton in seiner Argumentation stützt.
Mit einer Mammografie kann Brustkrebs bei Frauen frühzeitig erkannt werden.
Foto: Imago/Robin van Lonkhuijsen

Zehn Kantone bieten aktuell kein organisiertes Früherkennungsprogramm für Brustkrebs an. Während zum Beispiel in St. Gallen, Bern oder Solothurn Frauen ab dem 50. Lebensjahr alle zwei Jahre zu einer freiwilligen Mammografie eingeladen werden, gibt es unter anderem in Schwyz, Nid- und Obwalden sowie in Zug kein solches Angebot. Zugerinnen müssen selbst aktiv werden und mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt über eine Mammografie sprechen – oder sie wird ihnen von medizinischer Seite her verordnet.

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