Die Olympischen Winterspiele von 1956 in Cortina d’Ampezzo. Obwohl schon 48 Jahre alt, wollte und konnte der Engelberger Bobfahrer Fritz Feierabend (1908–1978) dieser Herausforderung nicht widerstehen. Dabei hatte er in seiner langen Sportlerkarriere schon fast alles gewonnen, was es im Bobsport zu gewinnen gibt. Sechsmal war er nunmehr schon Weltmeister geworden. Von den Olympischen Winterspielen in Garmisch-Partenkirchen 1936, St. Moritz 1948 und Oslo 1952 kehrte er mit drei silbernen und zwei bronzenen Medaillen nach Hause zurück. Doch Olympiagold fehlte immer noch in seiner stolzen Medaillensammlung. In Cortina d’Ampezzo, einer seiner erklärten Lieblingsbobbahnen, sollte es diesmal endlich klappen. Doch dann erfolgte am 12. Januar 1956 die Hiobsbotschaft. «Fritz Feierabend nicht in Cortina», titelten alle grossen Schweizer Zeitungen.
Wie Magenprobleme das Ende der Engelberger Bobgeschichte einläuteten
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